BIOGRAFIE

Uwe Lal

BIOGRAFIE

Uwe ist Kinderliedermacher

Ich heiße Uwe Lal, und bin von Beruf Kinderliedermacher. Zugegeben, das ist nicht gerade ein alltäglicher Beruf, aber einer, der mir sehr viel Freude macht. Wie ich dazu gekommen bin? Nach dem Abitur habe ich Zivildienst beim CVJM geleistet, und wollte danach eigentlich Musik studieren. Aber dann kam alles ganz anders – ich habe eine pädagogische und theologische Ausbildung an der CVJM-Schule in Kassel gemacht. Anschließend habe ich dann auch sieben Jahre lang als Hauptamtlicher die Jugendarbeit des CVJM Delmenhorst begleitet. Dann zog es uns ins Sauerland, wo ich nochmals fünf Jahre lang als Jugendwart in der Ev. Kirche tätig war. Natürlich hat mich die Musik in all den Jahren begleitet; ich hatte einen Kinderchor, einen Jugendchor, hab Gitarrenkonzerte gegeben und irgendwann habe ich auch angefangen, eigene Lieder zu schreiben – erst für Erwachsene, dann für Kinder. Was zunächst als Hobby begonnen und sich neben der Arbeit als Hauptamtlicher prächtig entwickelt hat, habe ich dann 1993 zu meinem Beruf gemacht. Ich habe diesen Entschluß nie bereut, denn es ist etwas Wunderbares, vor Kindern stehen und für sie singen zu dürfen. Inzwischen habe ich schon über 2500 Konzerte für Kinder und Erwachsene gegeben, das sind in jedem Jahr etwa 130 Konzerte, und das sind viele, viele fröhlich lachende Kinder und Erwachsene. Ideen für neue Lieder bekomme ich übrigens auch von meiner Frau, die viele Jahre in einem Kindergarten gearbeitet hat, und früher auch von unseren Kindern Sarina und Tobias. Inzwischen gibt es schon 13 verschiedene CD – Produktionen mit meinen Liedern, und alle sind sie im ABAKUS-Verlag von Barbara und Siegfried Fietz erschienen.

Warum gerade Kinderlieder?

Angefangen hat alles mit Liedern für Jugendliche und Erwachsene, und meine erste CD „Für Euch“ enthielt auch nur Erwachsenenlieder. Aber dann haben wir in unserer Gemeinde ein Kinderkonzert mit Siegfried Fietz erlebt, und davon waren meine Frau und ich so begeistert, daß wir gleich gedacht haben: „So etwas wollen wir auch machen“. Bald war unser Kinder-Mitmach-Konzertprogramm fertig, und schon nach den ersten Konzerten haben wir gesehen, welchen Spaß uns Kinderkonzerte machen.

Ehrlich gesagt, mache ich gerne einmal Quatsch, in Kinderkonzerten darf ich das ja auch, oder? Bei Erwachsenen muss man da ja schon vorsichtiger sein. Außerdem finde ich einfach riesig, wie begeistert ihr Kinder immer dabei seid. Wenn ich während des Konzertes in eure strahlenden Augen sehe, dann gibt es für mich nichts Schöneres, als Kinderkonzerte geben zu dürfen.

Kinderchor „Die Wunderkinder“

Auf meinen CDs sind viele Kinder zu hören, und ich werde immer wieder gefragt, was das denn für Kinder sind.

In unserer Kirchengemeinde leiten meine Frau und ich einen Kinderchor mit dem Namen „Die Wunderkinder“, und natürlich werden mit dem Chor meine neuen Lieder geübt. Dann gibt es im Chor ein Vorsingen, und wir suchen dabei etwa 12 Kinder aus, die im CD-Chor mitsingen dürfen. Das ist natürlich eine ziemlich aufregende Sache, aber für die Kinder auch mit viel Arbeit und Zeit verbunden. Besonders spannend ist die Zeit im ABAKUS-Tonstudio – mit den Kindern brauchen wir meist zwei Nachmittage, um alle Chorsachen und auch die Solostrophen der Kinder einzusingen. Aber es ist auch ein tolles Gefühl, wenn man sich dann auf einer CD hören kann.